Chronik über St. Bernhard Flachsmeer

 

chronik vorstellung cr 300sDie neue Chronik der Kirchengemeinde St. Bernhard in Flachsmeer präsentierten (von links) Pfarrer Torsten Brettmann, Autor Hans-Gerd Voßkuhl und der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende Mathias Nee.

 

In einer 160 Seiten umfassenden Chronik hat Autor Hans-Gerd Voßkuhl die Geschichte der katholischen Kirchengemeinde St. Bernhard Flachsmeer festgehalten, deren Anfänge bis in das Jahr 1851 zurückgehen.

 

Voßkuhl schreibt zunächst, dass das Ehepaar Hermann und Helena Schepers der Kirche ein Grundstück schenkten, auf dem ein Gotteshaus mit Pfarrhaus, ein Friedhof und ein Garten entstehen sollten. Ein Jahr später sei die von der Missionsstation Langholt abgetrennte Missionspfarrei Flachsmeer eingerichtet worden. 1853 habe Vikar Joseph Dorfmüller von Bischof Karl Joseph Anton Lüpke den Auftrag zur Seelsorge erhalten.


Der Heimatkundler berichtet ab dieser Zeit bis in die Gegenwart über Ereignisse wie dem Bau der Pfarrkirche im neuromanischen Stil 1860/61, die Anschaffung einer Orgel 1900 und der Feier des Kirchenjubiläums 2003. Außerdem werden in dem Buch alle Gremien, Gruppen und Mitarbeiter vorgestellt. Komplettiert wird das Werk durch die Geschichten der Filialkirchen St. Franziskus in Ihrhove und St. Bonifatius in Völlenerkönigsfehn sowie den drei katholischen Schulen in Westoverledingen.

Der Blick auf die Kirchengeschichte zeigt, dass die Katholiken in Flachsmeer sich immer wieder großen Herausforderungen stellen mussten. So war es unter anderem in der Zeit der beschwerlichen Aufbrüche bis zur Gründung der eigenständigen Pfarrei im Jahr 1908. Das 15 Euro kostende Buch ist während der Bürozeiten im Pfarrhaus der Kirchengemeinde erhältlich.

 

Text und Foto: Hermann-Josef Döbber