Ökumenischer Gesprächsabend 2013

 

Am 29. Okt. fand im neu gebauten Gemeindehaus in Steenfelde der diesjährige ökumenische Gesprächsabend statt. Der Gesprächsabend wird erarbeitet von den reformierten und lutherischen Gemeinden Westoverledigens, der baptistischen Gemeinde Ihren, der altreformierten Gemeinde Ihrhove und der katholischen St. Bernhard Gemeinde Westoverledingen.


Das Thema des Abends lautete: „was ist dir Not zu wissen“ (HK 2) - der Heidelberger Katechismus im ökumenischen Gespräch.


In diesem Jahr wird der Heidelberger Katechismus 450 Jahre alt. Seinen Namen erhielt er von seinem Entstehungs- und erstem Erscheinungsort Heidelberg.


Die Niederschrift der Glaubensgrundsätze der reformatorischen Kirchen wurde im 16. Jahrhundert nötig, als sich die Menschen der unterschiedlichen Glaubensrichtungen bewusst wurden. Der Heidelberger Katechismus war von Anfang an kein verbindender Katechismus, sondern er war auf die calvinistische Glaubensrichtung ausgelegt. Bis in die zweite Hälfte des vorigen Jahrhunderts war der Heidelberger Katechismus Grundlage des reformierten Religions- und Konfirmandenunterrichtes. Die 128 bzw. 129 Fragen mussten auswendig gelernt werden.


Das gibt es heute nicht mehr. Aber der Katechismus ist auch heute noch wichtiger Bestandteil der Glaubensbildung in den reformierten Kirchen.
Nach einer Teepause und einer kurzen Diskussion mit den Zuhörern dankte die gastgebende Pastorin Frau Helga Kramer dem Referenten mit einer Flasche Wein.

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Der Referent verabschiedete sich mit den Worten: „Ich werde dieser Flasche auf den Grund gehen und ich wünsche mir, dass sie in ihren Gemeinden zusammen mit ihren Pastören dem Heidelberger Katechismus mal richtig auf den Grund gehen“.

 

Text: Berna Voskuhl - Fotos: Hans-Gerd Voßkuhl